Projekttagebuch

 

In diesem Tagebuch dürfen Sie blättern!

Vom Startschuss des Projekts, dem Beginn der Forschung im Freiland, über Informationsveranstaltungen und Mitmachaktionen - hier gewinnen Sie Einblicke und Eindrücke ins Projekt ArnikaHessen...

21. Juli 2017

Vielfältige sommerliche Grüße...
...senden wir mit dem frischen ArnikaBlatt - dem Newsletter von ArnikaHessen

 

 

09. Juni 2017

ArnikaHessen im Gespräch mit Kindergärten
Claudia Hepting sprach mit Monika Stein, der Fachdienstleiterin für Kinderbetreuung der Stadt Marburg, über Aktivitäten des ArnikaHessen-Projektes in Kindergärten.

07. Juni 2017

ArnikaHessen ist auch auf Facebook zu finden!
Haben Sie uns schon auf Facebook besucht? Um immer über das aktuelle Projektgeschehen informiert zu sein, markieren Sie doch unsere Facebookseite ArnikaHessen mit "Gefällt mir". Selbstverständlich finden Sie aber auch nach wie vor alle wichtigen Neuigkeiten aus dem Projekt hier im Projekttagebuch.

Mit einem Klick auf diesen Button gelangen Sie auf die Facebookseite von ArnikaHessen:

30. Mai 2017

Gemeinsame Auspflanzaktion im Main-Kinzig-Kreis!
Bereits im Herbst 2015 startete die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler, gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband und unterstütz durch ArnikaHessen eine neue Initiative zum Wohl der Arnika. ArnikaHessen sammelt im Main-Kinzig-Kreis Samen und zieht diese im Botanischen Garten Marburg an. Diese Pflänzchen werden nun wieder in die Flächen eingebracht, um die vorhandenen Bestände zusätzlich zu den laufenden Flächenpflegemaßnahmen zu stärken. Kreisbeigeordnete Susanne Simmler beteiligte sich persönlich an der ersten Auspflanzaktion in Völzberg und überzeugte sich vom guten Fortgang des Projektes.

Pressestimmen zur gemeinsam Auspflanzaktion und den Einsatz des Main-Kinzig-Kreis für Arnika gibt unter anderem auf focus.de oder auf facebook.

30. Mai 2017

Das jährliche Flächenmonitoring hat begonnen!
Arnika steht zur Zeit in voller Blüte und Dr. Jörg Weise ist nun wie jedes Jahr um diese Zeit auf den Projektflächen unterwegs, zählt die Arnika-Rosetten und Blütenstängel, macht Vegetationsaufnahmen und dokumentiert den Pflegezustand der Arnika-Flächen.

27. Mai 2017

ArnikaHessen auf dem Pflanzenmarkt im Botanischen Garten Marburg
Am 27. Mai war das Team der Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung auf dem Pflanzenmarkt im Botanischen Garten Marburg unterwegs und informierte die interessierten Besucher über Arnika und die Inhalte und Ziele des Projekts.

10. Mai 2017

Zweite Auspflanzaktion für gefährdete Arnika-Bestände im Kaufunger Wald!
Zusammen mit Carola Hotze vom Geo-Naturpark Frau-Holle-Land und mit der tatkräftigen Unterstützung von Mitarbeitern von HessenForst konnte ArnikaHessen weitere 1600 Arnika-Pflanzen aus den Erhaltungskulturen des Botanischen Gartens Marburg auf zwei Flächen bei Großalmerode ins Freiland ausbringen. 

Mit dabei waren wieder Dr. Andreas Titze, der Leiter des Botanischen Gartens Marburg und Projektkoordinator von ArnikaHessen sowie die Mitarbeiter des Botanischen Gartens Marburgs, Manfred Kahler und Harald Wilhelm.

07. Mai 2017

Wissenschaf(f)t Blüten: Exkursion hinter die Kulissen des Botanischen Gartens
Im Zuge der 12. Hessischen Naturschutz-Erlebnistage lud ArnikaHessen Interessierte ein mehr über Forschung und Artenschutz im Botanischen Garten Marburg zu erfahren. Was haben Erhaltungskulturen von Arnika, Enzianen und Orchideen mit der Artenvielfalt in Wiesen zu tun? Warum züchtet der Botanische Garten Hummelvölker? Warum ist es wichtig ein besonderes Augenmerk auf die Erhaltung von Arnika zu legen? Diese und andere Fragen beantwortete Dr. Andreas Titze, Leiter des Gartens und Projektkoordinator von ArnikaHessen, bei der Exkursion.

03. Mai 2017

Die Ausbringung der Arnika-Pflanzen aus den Erhaltungskulturen hat begonnen!
Anfang Mai wurde ein stark gefährdeter Arnika-Bestand im Kaufunger Wald bei Großalmerode mit der Ausbringung von rund 1500 Arnika-Pflanzen gestützt. Dafür sorgten Dr. Andreas Titze, Leiter des Botanischen Gartens Marburg und Projektkoordinator von ArnikaHessen, zusammen mit Mitarbeitern des Botanischen Gartens Marburgs, Manfred Kahler und Harald Wilhelm, die die jungen Pflänzchen an ihren Wildstandort pflanzten.

Um das Überleben dieser stark gefährdeten Wildpopulation von Arnika zu sichern, wurden zuvor die Samen einiger Pflanzen dieses Bestandes gesammelt und im Botanischen Garten Marburg in Erhaltungskulturen vermehrt.

30. März 2017

Pflegemaßnahmen für Arnika im NSG "Struthwiesen bei Kalbach"
unter Beisein von VertreterInnen der Oberen Naturschutzbehörde, Oberen Forstbehörde und der Revierförsterei wurden im NSG "Struth Wiesen bei Kalbach" das Grünland mit einem Mulcher geschlegelt. Das Grüngut wird nach der Trocknung mit dem Ladewagen abgefahren. Ziel der Pflegemaßnahmen ist es die dicke Moosschicht aufzubrechen und so die Lebensbedingungen für Arnika und andere Pflanzenarten zu verbessern.

23. März 2017

Die 3. Sitzung der projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) von ArnikaHessen
Dieses Jahr in nur kleiner Besetzung beim DLR Projektträger in Bonn. Auf der Tagesordnung standen wieder der Rückblick auf 2016 und auf die Projekttagung Anfang März 2017 sowie der Ausblick auf die weiten Tätigkeiten der Forschung und Praxis in 2017. 


Foto: Antonio Zugaldia

02. - 03. März 2017

Gemeinsam für Arnika!
Anfang März fand die Projekttagung von ArnikaHessen zu Forschung und Praxis von Schutzkonzepten für Arnica montana in Geisenheim statt. Die rund 50 Teilnehmenden der Tagung aus Tätigkeitsfeldern wie Forschung, Naturschutzbehörden, Botanischen Gärten und Landschaftspflege reisten aus der ganzen Bundesrepublik sowie aus Belgien und Luxemburg an. Im Vordergrund standen Vernetzung und Dialog. Vorträge von eingeladenen Referentinnen und Referenten gaben Impulse für die Diskussionen und einen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse sowie in praktische Erfahrungen. Dabei ging es sowohl um Gefährdungsursachen und Populationsgenetik, als auch um Möglichkeiten und Schwierigkeiten der praktischen Umsetzung von Schutzkonzepten für Arnika.

Neben dem fachlichen Programm gab es am Abend auch die Möglichkeit bei einem Abendessen und einer Weinprobe ins Gespräch zu kommen. 

Mehr zur Tagung gibt es in diesem Artikel auf dem Blog der Hochschule Geisenheim. 

23. - 25. Februar 2017

"Vegetative Reproduktion in Arnica montana - Fluch und Segen zugleich"
Ein Poster mit diesem Titel stellten Verena Lauströer und Sascha Liepelt auf dem Fachsymposium "Schutz bedrohter Pflanzenarten in Mitteleuropa: Genetische Grundlagen und Naturschutzpraxis" im Botanischen Garten und Botanisches Museum Berlin vor. Das Poster gibt Einblick in die Ergebnisse der genetischen Analysen von hessischen Arnika Populationen. 

31. Januar 2017

Auf ein vielfältiges 2017!
Mit dem frischen ArnikaBlatt - dem Newsletter von ArnikaHessen - senden wir unsere besten Wünsche und geben Ihnen einen Ausblick worauf sich das Team von ArnikaHessen dieses Jahr besonders freut.

15. Oktober 2016

Mach mit bei „Wunderwerke- Kunst trifft biologische Vielfalt“!
Für einen Kunstpfad im Neuen Botanischen Garten in Marburg suchen wir kreative Köpfe. Unser Ideenwettbewerb läuft noch bis zum 01. Februar 2017. Die Ausschreibung und Anmeldeunterlagen finden Sie in der Rubrik Wettbewerb.

12. Oktober 2016

Infoveranstaltung für die Projektregion Fulda-Werra-Bergland
Claudia Hepting und Dr. Andreas Titze stellten im Forstamt Hessisch Lichtenau Vertretern und Vertreterinnen von Behörden und Verbänden ArnikaHessen vor. Die Anwesenden zeigten großes Interesse und sicherten dem Projekt Ihre Unterstützung zu.

27. September 2016

Ben liebt Arnika - Der "Freiraum" im Arnika-Pavillon wird fleißig genutzt. Viele hinterlassen ihre Namen oder kleine Botschaften wie „Vielen Dank!“ oder „ Es ist ein sehr schöner Ort“. Wir freuen uns über die positive Resonanz und sind gespannt, was nächstes Mal auf der Kreidetafel steht.

05.- 09. September 2016

Mykorrhiza – Ein weiteres Indiz zum Verständnis des starken Rückgangs der Arnika Tieflagenvorkommen!
Mykorrhiza, das heißt übersetzt so viel wie „Pilzwurzel“ und hinter diesem Wort versteckt sich eine faszinierende Zusammenarbeit von Pflanzen und Pilzen. Stark vereinfacht gesagt, versorgt die Pflanze den Pilz über ihre Wurzeln mit Zucker und der Pilz verbessert die Nährstoff- und Wasserversorgung der Pflanze. Diese Symbiose findet sich bei den meisten Pflanzen und auch Arnika steht über ihre Wurzeln mit Pilzpartnern in Kontakt.

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie stellte Verena Lauströer, Doktorandin im Projekt, ihre Ergebnisse des Gewächshausexperiments zum Einfluss der Mykorrhiza auf das Wachstum von Arnika aus Tief- und Hochlagen vor. Auf das Wachstum der Arnika-Pflanzen aus Tieflagen hatte die Pilzsymbiose einen größeren Einfluss als auf das der Pflanzen aus Hochlagen. Die Ergebnisse sollen in einem Feldexperiment überprüft werden.

„Es gab einigen neuen Input, sowohl auf der inhaltlichen als auch auf der methodischen Seite, und interessante Gespräche über die Ergebnisse des Mykorhiza-Experiments. Ich bin gespannt auf meine Freilandarbeit diesbezüglich im nächsten Jahr und auf das, was wir noch herausbekommen werden“, so Verena Lauströers Resumee zur Tagung in Marburg.
Wer sich ihr Poster anschauen möchte:
„Does the symbiosis with arbuscluar mycorrhizal fungi play a role in the decline of Arnica montana?“ („Spielt die Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen eine Rolle im Rückgang von Arnica montana“).

01. September 2016

Forschung unter freiem Himmel - Unter diesem Motto informieren nun Tafeln an den Nutzungsexperimentflächen über die hier stattfindende Forschung.
Zudem läuft momentan die zweite Bewirtschaftung der Flächen: Im Hintergrund vom Bild können Sie die Schafe bei ihrer Arbeit auf der Nutzungsexperimentfläche bei Haigerseelbach sehen.
Mehr Info zum Nutzungsexperiment gibt es hier - Das Nutzungsexperiment.

17. Juli 2016

25 Jahre Biosphärenreservat Rhön - Der Einladung von Julia Djabalameli vom BUND Fulda gefolgt, war auch ArnikaHessen im Rahmen der Jubiläums-Ausstellung des Biosphärenreservates Rhön beim Gersfelder Erlebnisbauernmarkt am Sonntag dabei.

Zahlreich waren die Besucher und Besucherinnen des Marktes und nutzten die Informationsmöglichkeiten der vielen Stände rund um die Schutzgüter des Biosphärenreservates, der Wandermöglichkeiten sowie der Hersteller lokaler Köstlichkeiten.

Viele der Gäste hielten auch am Infostand von ArnikaHessen inne und interessierten sich für das Projekt.  - Hatten die meisten von ihnen doch gerade die Arnikablüte auf den Bergwiesen der Wasserkuppe beim Spazierengehen bewundern können.

10. Juli 2016

Exkursion zu den Nutzungsexperimentflächen:
Von Marburg aus ging es am Sonntag mit dem Bus ins Lahn-Dill-Bergland. Doktorandin Verena Lauströer stellte das Nutzungsexperiment vor, Dr. Andreas Titze und Claudia Hepting erzählten von Arnika, Landschaftspflege und Artenschutz.

In Fleisbach - einem der größten Arnika-Vorkommen Hessens- kam der ehrenamtliche Schutzgebietsbetreuer Herr Schiebel zu der Gruppe hinzu und berichtete aus der Praxis der Flächenpflege.

06. Juli 2016

Jörg Weise, zuständig für das Monitoring und die Flächenpflege im Projekt, hält einen Vortrag bei der Jahreshauptversammlung des Landschaftspflegeverbands des Main-Kinzig-Kreis. Dies wird prompt von der lokalen Presse aufgegriffen: „Heilende Arnika vor dem Aussterben retten“.

28. Juni 2016

Exkursion zu Arnika und Braunkehlchen am Birkich (Vogelsberg):
Gemeinsam mit Christian Merle vom Vogelsberger Amt für den ländlichen Raum lud ArnikaHessen interessierte Menschen zu einer botanisch-zoologischen Exkursion ein.

Foto: H. Gohlke

12. Juni 2016

Bergmähwiesentag in Grebenhain (Vogelsberg):
Auch dieses Jahr war ArnikaHessen auf dem Bergmähwiesentag in der Projektregion Vogelsberg vertreten. Trotz des Regens waren viele interessierte Menschen unterwegs!

10. Juni 2016

"campus marburg" 2016, die Universität Marburg öffnet ihre Türen und ArnikaHessen ist dabei:
Beim Campus-Fest der Philipps-Universität Marburg war ArnikaHessen zusammen mit dem Schülerlabor des Botanischen Gartens vertreten. Gäste konnten im gemeinsamen Zelt untersuchen, warum Kinder keinen Brokkoli mögen und ihr Wissen zu Rekorden im Pflanzenreich mit einem interaktiven Quiz testen.

08. Juni 2016

Die Zweite Saison des Nutzungsexperiments ist in vollem Gange.
Viele der im letzten Jahr ausgebrachten Pflanzen haben wieder ausgetrieben und einige blühen schon! 

Seit April ist Doktorandin Verena Lauströer wieder auf den Freilandexperimentflächen im Lahn-Dill-Kreis unterwegs. Die Pflanzen werden gezählt und vermessen. Im Frühjahr lief auch die erste Bewirtschaftung: Teile der Flächen wurden gemäht und Teile beweidet.

07. Juni 2016

Das Flächenmonitoring beginnt:
Arnika steht zur Zeit in voller Blüte und auf den Projektflächen beginnt das jährliche Monitoring. Letztes Jahr war der Sonnenschirm treuer Begleiter von Dr. Jörg Weise und Lilith Jeske, dieses Jahr ist es der Regenschirm. Arnika-Rosetten und Blütenstengel werden gezählt, Vegetationsaufnahmen auf den Flächen gemacht und der Pflegezustand dokumentiert.

02. Juni 2016

Biologische Vielfalt im Landkreis Marburg-Biedenkopf:
Claudia Hepting stellt im Landratsamt Marburg auf der Kreiskonferenz Biodiversität ArnikaHessen vor.

01. Juni 2016

Die Erhaltungskulturen wachsen und gedeihen ...
Schon von 45 hessischen Arnika-Populationen hat der Botanische Garten Marburg Erhaltungskulturen angelegt! Sechs große Anzuchten, mit je mehr als 300 Pflanzen, sind nun unter der neuen Überdachung ausgepflanzt. Die kleineren Erhaltungskulturen (30 - 60 Pflanzen pro Wildstandort) wachsen auf einer benachbarten Fläche unter freiem Himmel.

Letztes Jahr wurden die Samen für die Erhaltungskulturen gesammelt, dieses Jahr wurden sie ausgpflanzt und nächstes Jahr werden sie Blüten tragen. So sind die meist kleinen, gefährdeten Arnika-Populationen in Hessen zunächt in ihrer Vielfalt gesichert und können durch Vermehrung der Pflanzen bald auch gestützt werden.

Für die Bestäubung der Arnika-Erhaltungskulturen sind auch dieses Jahr wieder Hummeln im Einsatz. Völker dreier verschiedener Hummelarten werden dafür vom Botanischen Garten aufgezogen: Die dunkle Erdhummel, die Wiesenhummel und die Steinhummel. Auf dem Foto ist die dunkle Erdhummel (Bombus terrestris) auf Arnika zu sehen.

29. Mai 2016

Projektausstellung im Info-Pavillon: Die Blütezeit von Arnika beginnt und die neue Ausstellung im Info-Pavillon im Botanischen Garten steht nun mit Information über die Heilpflanze und das Projekt ArnikaHessen für Gäste offen.
Im Zuge des Pflanzenmarkts trafen sich Dr. Andreas Titze, Claudia Hepting und Lilith Jeske mit Ralph Heinisch, dem Chief Executive Officer (CEO) des Projektunterstützers Weleda, zu einem Gespräch in der Ausstellung.

28. Mai 2016

Pflanzenmarkt im Botanischen Garten Marburg
auch dieses Jahr war ArnikaHessen wieder auf dem Pflanzenmarkt im Botanischen Garten vertreten. Bei herrlichem Wetter gab es mit interessierten Gästen viele Gespräche über Arnika, das Projekt und biologische Vielfalt. 

17. Mai 2016

Ein professioneller Vertikutierer für die Flächenpflege
Der Freundeskreis des Botanischen Gartens Marburg unterstützt ArnikaHessen durch den Kauf eines professionellen Vertikutierers. Das Gerät im Wert von 2800 € wurde von Frau Bohl, Vorsitzende des Freundeskreises, an VertreterInnen des Projektes übergeben. Mit dem Vertikutierer können jahrelang brachgefallene Flächen von Moos- und Grasfilz befreit werden, so dass Arnika nicht mehr von Gräsern überwachsen wird.

11. Mai 2016

Was wächst denn hier?
Auf einer Exkursion rund um die Pflanzen der Manderbacher Heide konnten die Erzieherinnen des Kindergartens Manderbach die Umgebung ihres Geländes neu entdecken. Borstgras, Arnika, Sauerampfer und viele mehr waren am Ende den Erzieherinnen ein Begriff und sie waren sich einig, dass sie viele der Pflanzen schon bald mit den Kindern besuchen werden. 

08. Mai 2016

Wissenschaf(f)t Blüten: Exkursion hinter die Kulissen des Botanischen Gartens
Im Zuge der 11. Hessischen Naturschutz-Erlebnistage lud ArnikaHessen Interessierte ein mehr über Artenschutz und die Erhaltungskulturen des Botanischen Gartens in Marburg zu erfahren.

05. - 07. Mai 2016

Wer ist mit wem verwandt?
Zur diesjährigen POPBIO, einer Konferenz über die Populationsbiologie von Pflanzen, trafen sich etwa 100 Forscher und Forscherinnen in Trebon in der Tschechischen Republik. Mit dabei war Verena Lauströer, Doktorandin im ArnikaHessen-Projekt. Auf der Konferenz stellte sie einen Teil ihrer Ergebnisse mit dem Poster “Genetic and clonal diversity in Arnica montana – a means to stop the species´ decline?” (Genetische und klonale Diversität in Arnica montana - Ein Mittel um den Rückgang der Art aufzuhalten?) vor.

Verena konnte genetische Unterschiede zwischen hessischen Arnika-Vorkommen in einem Gradienten von Nordwest nach Südost feststellen. Zudem zeigte sich in ihren Analysen, dass in Tieflagen kleine Populationen von Arnika oft genetisch verarmt waren, d.h. dass fast alle Pflanzen sehr nah miteinander verwandt waren. Im Projekt werden Verenas Untersuchungen z.B. für die Planung der Stützung sehr kleiner, stark gefährdeter Arnika-Vorkommen genutzt.

27. April 2016

Informationsveranstaltung von ArnikaHessen in der Projektregion 5 - Rhön & Spessart:
In der Stadthalle Schlüchtern informieren Claudia Hepting, Dr. Andraes Titze und Dr. Jörg Weise geladene VertreterInnen von Behörden und Verbänden sowie Landwirtinnen und Landwirte über ArnikaHessen.

10. März 2016

ArnikaHessen lud zur 2. Sitzung der projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) in den Botanischen Garten nach Marburg ein.

Tagesordnung: Rückblick 2015 und Ausblick 2016 - ArnikaHessen berichtete aus Forschung und Praxis: Was wurde geschafft und was ist als nächstes zu tun?
Daran schloss sich ein reger Austausch mit dem wissenschaftlichen Beirat und den Förderern an.

"Erste Gäste": Pünktlich zur 2. Sitzung der PAG wurde die Projektausstellung im Info-Pavillon fertig. Claudia Hepting freut sich, den PAG-Mitgliedern die Austellung zum Projekt und zur Arnika präsentieren zu können.

Und wie wird es hier zukünftig aussehen?  - Aus dem Fenster des Info-Pavillons fällt der Blick direkt auf die Anlage der Arnika-Erhaltungskulturen. Dr. Andreas Titze erläutert der PAG-Gruppe den Aufbau und die nächsten Arbeitsschritte.

18. Februar 2016

ArnikaHessen im Main-Kinzig-Kreis - Ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Naturschutz, Landwirtschaft und Landschafspflege des Kreises sowie ehrenamtlichen Schutzgebietsbetreuernden zur Besprechung von Gestattungsverträgen und der Pflege der Projektflächen des Monitorings.

11. Februar 2016

2016 - das 2. Projektjahr beginnt!
Und weiter geht es in den Projektregionen.
In Frankenberg traf sich ArnikaHessen mit den beteiligten Behörden sowie Flächeneigentümer und Bewirtschafter zu Vertragsabsprachen für das Flächenmanagement und -monitoring.

Ereignisreich klingt das 1. Projektjahr aus...

 

 

ArnikaHessen wünscht frohe Weihnachten!

Unser frisches ArnikaBlatt, den Newsletter zum Projekt, finden Sie unter "Aktuelles".

14. Dezember 2015

Weitere Verträge für das Flächenmanagement und -monitoring werden gemacht.
Für eine gemeinsame Begehung und die Vertragsabsprache zu den Arnika-Monitoringflächen im Burgwald trafen sich Dr. Andreas Titze (ArnikaHessen, Projektkoordinator), Revierförster Herr Küch und Herr Süssmann (beide FA Burgwald) und Dr. Jörg Weise (ArnikaHessen, Flächenmonitoring) vor Ort.

November 2015

Wieder ist etwas geschafft! - Neben dem Info-Pavillon im Botanischen Garten Marburg ist nun die Fläche für die Erhaltungskulturen von Arnika fertiggestellt worden.
Im nächsten Jahr werden hier auf der Fläche die Arnika-Kulturen der unterschiedlichen Standorte getrennt voneineander mit Gaze eingehäust, damit eine Pollendurchmischung der verschiedenen Herkünfte verhindert wird.
Zudem werden Hummelnester in die eingehäusten Parzellen eingebracht, um eine effektive Bestäubung der einzelnen Kulturen zu gewährleisten.

9. November 2015

Die Heide "Am Birkich" bei Angersbach im Vogelsberg - eine Erfolgsgeschichte der Landschaftspflege

Die wertvolle Fläche  für seltene Tiere und Pflanzen drohte in den letzten Jahren zu verbrachen. Durch die fruchtbare Zusammenarbeit vom Amt für den ländlichen Raum und Daseinsvorsorge des Vogelsbergkreises (ALRD), dem Bewirtschafter, der Gemeinde Wartenberg und der wissenschaftlichen Begleitung und Unterstützung des Projektes ArnikaHessen ist die Heide durch sensible Pflege wiederbelebt worden; daher kann sich auch die bedrohte Heilpflanze Arnika wieder vermehren.

Der Überalterung der Heide und vor allem dem Zuwachsen der Heide durch Gehölze konnte am Birkich nur mit dem Einsatz von Maschinen und viel Handarbeit Einhalt geboten werden: Unter Anleitung von Christian Merle vom Amt für Ländlichen Raum des Vogelsbergkreises wurde gestriegelt, gemulcht und aufkommende Gehölze entfernt.

Im Anschluss helfen nun die Merino-Landschafe der Schäferei Manfred Höll durch Verbiss und Viehtritt die Heide offen zu halten und tragen dadurch zur Verjüngung der Vegetation bei.

Nach getaner Arbeit: Die Haufen aus Erde und abgestorbenen Pflanzenteilen sind zum Abtransport bereit.

Der Erfolg der Pflegemaßnahmen zeigt sich prompt - zahlreiche kleine Arnikarosetten sind über die Maßnahmenfläche verteilt sichtbar.

Aussicht vom Nordhang der Heide "Am Birkich". Die steile Hanglage bildet eine weitere Herausforderung bei der Umsetzung der Pflegemaßnahmen.

2. Oktober 2015

ArnikaHessen "in action" an der Geschwister-Scholl-Schule in Wetzlar-Niedergirmes.
Vielfalt für die Sinne: Die biologische Vielfalt für Kinder erfahrbar machen.

Los geht´s: Jedes Kind ist auf der Suche nach der tollsten Pflanze.

Diese Butterblume ist der Scharfe Hahnenfuß.

Ein individueller Button entsteht.

Biologische Vielfalt ist ganz schön lustig...

Das war ein schöner Tag: die E2 der Geschwister Scholl-Schule Wetzlar Niedergirmes mit ihrer Lehrerin Frau Langer.

21. September 2015

ArnikaHessen ist nun auch im Internet präsent.

Mit Wochenstart ging nun auch die Projekt-Homepage online.
Zahlreiche positive Rückmeldungen haben uns bereits erreicht.
- Herzlichen Dank dafür und für die freundliche Unterstützung durchs Weitersagen und Weiterleiten!

20. September 2015

ArnikaHessen "in action!" - Beim GSK-Familienfest im Botanischen Garten in Marburg konnte ein jeder als "Arnika" erblühen.

Der Forscher-Pass lockte nicht nur die Kleinen, um an Fragen zu tüfteln, sondern lockte auch die Großen ihr Wissen zu testen...

Mit Arnikablüte im Gesicht oder mit einem selbstgestalteten Button - unter dem Motto "Vielfalt ist ansteckend!"-  mischten sich immer mehr "Botschafter für die biologische Vielfalt" unter die FestbesucherInnen.

12. - 13. September 2015

Open Campus der Hochschule Geisenheim University   - ArnikaHessen "in action" bei der Forschungspartnerin: Mit Arnikablüten auf Händen und ...

...Wangen trugen die Kinder den Gedanken der biologischen Vielfalt weiter.

Unter dem Motto "Vielfalt ist ansteckend!" wurden die unterschiedlichsten Buttons selbst gestaltet und Kinder wie Erwachsenen zogen als BotschafterInnen für Arnika und die biologische Vielfalt weiter.

Junge Botschafterin für Arnika und die biologische Vielfalt.

Zahlreiche interessante Gespräche wurden geführt.
Viele der BesucherInnen kannten Arnika - aus der Apotheke. Aber als Pflanze in unserer Kulturlandschaft war sie nur wenigen, meist den älteren Gästen bekannt. Diese erinnerte Arnika an ihre Kindheit, als sie noch häufig auf Wiesen zu finden war. Ihre Mütter und Großmütter sammelten Arnika, denn Arnikatinktur war das Allheilmittel zu dieser Zeit und fehlte in keinem Haushalt.

Ein bisschen Spaß muss sein: Die schrägen Professoren Dr. Know und Dr. How...

Zum Abschied ein Bild mit Prof. Dr. Ilona Leyer von der Hochschule Geisenheim, Forschungspartnerin im Projekt.

31. August - 04. September 2015

Erste Forschungsergebnisse!
Auf der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ) in Göttingen stellte Doktorandin Verena Lauströer die ersten Forschungsergebnisse des Projekts mit dem Poster “Habitat-specific threats to degraded Arnica montana populations” („Habitatspezifische Gefährdungen der im Rückgang begriffenen Arnica montana Populationen“) vor. Als mögliche habitatspezifische Ursachen für den Rückgang der Arnika-Tieflagenpopulationen hat Verena verschiedene Bodenparametern und Vegetationscharakteristika aufgenommen und analysiert. Der Stickstoffgehalt des Bodens zeigte sich als entscheidender Faktor: Je geringer der Sticksotffgehalt im Boden, desto größer waren die Populationen. Der Stickstoffgehalt des Bodens kann sich durch Düngung, Stickoxide aus der Luft und zu geringer Nährstoffaustrag aus den Flächen erhöhen.

30. Juni 2015

Schafe und Landschaftspflege im Vogelsberg: Auf Einladung erzählte Dr. Jörg Weise, Betreuer des Flächenmonitorings im Projekt, bei einer länderübergreifenden Fachexkursion hessischer und thüringischer SchafhalterInnen im Vogelsberg vom Projekt ArnikaHessen.

23. Juni 2015

Auftakt-Informationsveranstaltung von ArnikaHessen in der Stadthalle Dillenburg.

Dr. Andraes Titze und Claudia Hepting geben den Auftakt für die Projektregion im Dillkreis und informieren geladene VertreterInnen von Behörden und Verbänden über ArnikaHessen und die Ziele des Projektes.

10. Juni 2015

Gemeinsames Treffen auf Hessens Arnika-reichster Fläche und gleichzeitig Referenzfläche im Projekt-Monitoring mit dem ehrenamtlichen FFH-Gebietsbetreuer Herr Schiebel sowie Herr Clever von der Unteren Naturschutzbehörde und Herr Reinhardt vom Forst.

Das Fleisbacher Blütenmeer aus Arnika…

09. Juni 2015

Beim Bergmähwiesentag am Schafhofweiher zwischen Herbstein und Altenschlirf fand Claudia Hepting zahlreiche Interessierte, …

…die mit uns für Arnika an einem Strang ziehen wollen - Herr Lindner vom Regierungspräsidium Gießen und Herr Schmülling vom Hessisches Ministerium.

Juni 2015

Arnika steht in Blüte und das Monitoring der Stichprobenflächen kann beginnen. Der Proberahmen für die Untersuchungen ist auch startklar…

Die bunten Arnika-Blüten schmücken nun die Eingangsseite des Pavillons - mit Hilfe von Herrn Ploch aus der Schreinerei der Uni Marburg, der die Blüten auch für uns herstellte.

24. Mai 2015

Pfingstsonntag – Pflanzenmarkt im Botanischen Garten Marburg - unser Mal-Aktionsstand.

Viele kleine und große kreative Hände hatten Spaß verschieden große Arnikablüten aus Holz zu bemalen – für die Außengestaltung des Info-Pavillons.

Bunt wie das Leben – in vielen Farben und Mustern wurden die Blütenblätter gestaltet und die Arnika-Blüten wurden zu Botschafterinnen für die Vielfalt…

…und zu Aufhängern für viele anregende Gespräche zum Projekt und darüber hinaus.

Die ersten Sequenzen für den Projektfilm sind auch schon im Kasten.

...hat sich da ein Projektmaskottchen gefunden?

Mai 2015

Die Sonne scheint und die kleinen Arnika-Pflänzchen werden aus der Obhut des Botanischen Gartens in die Untersuchungsflächen gebracht - das Experiment kann beginnen.

Ausgebrachte Arnika-Setzlinge in der Vergleichsfläche (keine Vorbehandlung).

Doktorandin Verena Lauströer von der Hochschule Geisenheim bringt Arnika-Pflänzchen in der Untersuchungsfläche aus.

23. April 2015

Bereisung verschiedener Arnika-Standorte im Kreis Waldeck-Frankenberg – Erfahrungsaustausch mit Herrn Kaiser und Herrn Kessler (UNB Frankenberg), Frau Pohl vom Regierungspräsidium Kassel und Herrn Koch von der Gemeinde Allendorf(Eder).

Eine Gemeinde als Arnika-Pate: Arnika-Wiederansiedlung auf einer entbuschten Kompensationsfläche der Gemeinde Allendorf (Eder)…

…hier soll wieder eine Heidefläche mit Arnika entstehen. - Alles muss klein beginnen.

Arnika im Schutzzaun auf dem Battenfelder Driescher.

21. April 2015

Alles unter Dach und Fach - Gemeinsame Begehung und Vertragsabsprachen zu den Monitoringflächen im Vogelsberg: Herr Merle vom ARL Lauterbach und...

…Dr. Jörg Weise (ArnikaHessen – Monitoring) mit den Landwirten.

April 2015

Das Team wächst - Lilith Jeske unterstützt uns im Bereich Öffentlichkeitsarbeit & Umweltbildung sowie beim Monitoring ...

und Verena Grob versorgt die Hummelvölker.

Februar 2015

Am 5. Februar erschien unsere Auftakt-Presse Mitteilung auf den Internetseiten der Uni Marburg und der Hochschule Geisenheim und wurde in den folgenden Tagen auch von verschiedene Lokalblättern wie der Oberhessichen Presse...

...oder der F.A.Z. aufgenommen.

20. Januar 2015

Die erste projektbegleitende Arbeitsgruppe (PAG) findet in Marburg statt. Den Förderern (BMBF, BMUB/ BfN,) und dem gewählten wissenschaftlichen Beirat werden die Projektinhalte präsentiert.

Dr. Andreas Titze gibt den Auftakt und begrüßt alle Anwesenden zur PAG.

Die PAG-Gruppe im Rohbau des Info-Pavillons.

Dezember 2014

ArnikaHessen hat jetzt ein schickes Logo!

Oktober 2014

Schaffe, schaffe Häusle baue…- schon sind die Grundmauern für die Projektausstellung gelegt - der Info-Pavillon im Botanischen Garten neben den zukünftigen Freiflächen der Erhaltungskulturen.

Die Einrichtung der Nutzungsexperimentflächen beginnt…

…am Anfang stand das Einmessen der ausgewählten Flächen für das Nutzungsexperiment – Mitarbeiter des Botanischen Garten Marburg und…

…die Wissenschaftlerinnen von der Hochschule Geisenheim – Prof. Dr. Ilona Leyer und…

…Doktorandin Verena Lauströer auf der Wacholderheide bei Sechshelden.

Einzäunung der Untersuchungsflächen als Sicherung vor Fremdeinwirkung wie Wildschweinen.

Vorher kam aber noch der Bagger…

„Erstpflegemaßnahmen“: Die Flächen wurden in verschiedene Bereiche eingeteilt und drei unterschiedlichen Vorbehandlungen unterzogen -–  hier die Entfernung der Grasnarbe (1) auf der Wachlderheide…

…und auf dem Grünland bei Sechshelden.

…andere Bereiche wurden im März/April 2015 vertikutiert (2), …

…also abgestorbenes Pflanzenmaterial und Moos entfernt und dadurch die Durchlüftung verbessert. Weitere Bereiche blieben unbehandelt (3) als Vergleich.

Beweidung mit Schafen oder Mahd und in welcher Intensität? – Das ist hier die Frage.

27. August 2014

Der Bewilligungsbescheid ist da - Startschuss für ArnikaHessen.