Wir arbeiten zusammen für den Erhalt von Arnika

Botanischer Garten Marburg

Der Botanische Garten ist organisatorisch eine eigene Abteilung innerhalb der Philipps-Universität Marburg und vereint in seiner Arbeit Aufgaben der Forschung, der Wissensvermittlung und des Artenschutzes.
Die Samenbank des Botanischen Gartens, die Teilnahme an einem weltweiten Samentauschprogramm, die Anlage von ex situ-Erhaltungskulturen und die Durchführung von in situ-Maßnahmen tragen wesentlich zum Erhalt bedrohter Pflanzenarten bei. Als Kooperationspartner ist der Botanische Garten in verschiedene Forschungsprojekte eingebunden und nimmt gegenüber der Öffentlichkeit eine wichtige Rolle in der Vermittlung des Wertes pflanzlicher Vielfalt ein.

AG Naturschutzbiologie der Philipps-Universität Marburg

Die Arbeitsgruppe Naturschutzbiologie der Philipps-Universität Marburg ist Teil der Forschungseinheit Ökologie, Naturschutz und Biodiversität am Fachbereich Biologie.   

Die Forschung der AG schafft wissenschaftliche Grundlagen im Naturschutz und zielt auf ein besseres Verständnis über die Bedrohung von Biodiversität auf allen Ebenen, von Lebensgemeinschaften bis hin zur genetischen Vielfalt, ab. Schwerpunkte liegen dabei in der Rekonstruktion und Erforschung wichtiger Prozesse wie z.B. Genfluss und Anpassung. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse stellen wichtige Grundlagen für fundierte Handlungsempfehlungen im Naturschutz und Management dar.

AG Pflanzenökologie und Naturschutz der Hochschule Geisenheim University

Die Arbeitsgruppe Pflanzenökologie und Naturschutz der Hochschule Geisenheim befasst sich mit den Auswirkungen von Landnutzungsänderungen und Klimawandel auf Arten und Lebensräume, sowie dem Schutz, der Wiederherstellung und nachhaltigen Nutzung der Biodiversität. Eine Zielstellung hierbei ist die Entwicklung von Managementoptionen und –maßnahmen, um Naturschutz und Nutzungsinteressen vereinbaren zu können.


Unterstützer


Wir danken ...

 

Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)

Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie konzipiert und koordiniert das landesweite Monitoring von Tier – und Pflanzenarten sowie der Lebensräume in Hessen. Im Vordergrund stehen diejenigen Arten und Lebensräume, die in den Anhängen der europäischen Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie aufgeführt sind. Dazu gehört auch die Arnika.
Das Projekt ArnikaHessen wird unterstützt vom HLNUG bei der Projektbeantragung und –durchführung durch intensiven fachlichen Austausch, Datenbereitstellungen zu Arnika-Vorkommen und Standorten in Hessen sowie Ausnahmegenehmigungen für die geplanten Untersuchungen.
Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Hessischen Biodiversitätsstrategie, welche dem Erhalt der genetischen Vielfalt innerhalb der natürlich und kulturhistorisch entstandenen Arten, der Sicherung der naturraumtypischen Vielfalt von Lebensräumen und der Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustands dieser Schutzgüter dient.

 

 

WELEDA AG Naturkosmetik

Die Marktführerin für ganzheitliche Naturkosmetik und Anthroposophische Arzneimittel setzt in den Produkten ihrer Weleda Arnika-Familie auf die Kraft der Arnika:
Arnika Massageöl, Arnika Sport-Duschgel, Arnika-Essenz, Arnika-Salbe 10 %  oder auch Combudoron® Gel bei Verbrennungen und Insektenstichen.
Der Anbau von Arnika findet dabei nicht nur in den heimischen Gärten statt. Weleda unterstützt den Erhalt der Wildstandorte und etabliert zusammen mit den Bauern des Apuseni-Gebirges ein Anbauprojekt in den Karpaten.
Im Rahmen der Sicherung der hessischen Wildpopulationen in Erhaltungskulturen im Botanischen Garten Marburg stehen Weleda und ArnikaHessen im Austausch über die Kultivierung von Arnika.

 

 

Stadt Dillenburg

Im Lahn-Dill-Kreis sind die Nutzungsexperimente von ArnikaHessen angesiedelt.
Die Stadt Dillenburg gehört in dieser Region zu den Fürsprechern und Unterstützern von ArnikaHessen, z. B. mit  Räumlichkeiten für Veranstaltungen wie die Auftakt-Informationsveranstaltung im Lahn-Dill-Kreis.

 

 

Naturschutzgroßprojekt Vogelsberg

- für den Erhalt des einzigartigen Landschaftsmosaiks aus Bergmähwiesen, Gewässer und Wald.

Das Naturschutzgroßprojekt Vogelsberg soll einen wesentlichen Beitrag leisten, die hochwertige Kulturlandschaft des Vogelsberges durch die Optimierung und die ökonomische Sicherheit extensiver bzw. naturschutzorientierter Landnutzungsformen auch für folgende Generationen als Raum der Artenvielfalt und des Naturerlebnisses zu erhalten und zu entwickeln.
Das Naturschutzgroßprojekt Vogelsberg ist ein Projekt des Vereins Natur- und Lebensraum Vogelsberg e. V., gefördert im Rahmen des Programms "chance.natur - Bundesförderung Naturschutz".

Der Vogelsberg ist eine der fünf Projektregionen von ArnikaHessen.
ArnikaHessen steht daher mit dem Naturschutzgroßprojekt Vogelsberg in engem fachlichen Austausch und erfährt durch dieses darüber hinaus auch lokal Unterstützung.